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Australien Westküste Route: 11 Tage Roadtrip durch den Südwesten mit Tipps

Inhaltsverzeichnis

Ein Traum eines Jeden ist es, glaube ich zumindest, einmal am anderen Ende der Welt – in Australien – zu sein. Jedoch ist Australien so groß, dass man Wochen bräuchte, um das ganze Land zu bereisen. Deshalb berichte ich euch heute von unserer Reise entlang der Westküste Australiens, die uns außerordentlich gut gefallen hat. In diesem Artikel findet ihr unsere Route durch den Südwesten inklusive Highlights und Tipps für eure eigene Reise nach Westaustralien.

Zunächst müsst ihr euch entscheiden, wie ihr das Land bereist: ob mit Auto und Hotels oder mit dem Camper. Wir haben uns für den Camper entschieden und es war definitiv die richtige Entscheidung. Zuvor war ich kein Campingfreund, aber die Westküste in Australien mit dem Camper zu erkunden, war wirklich eine tolle Erfahrung. Man muss allerdings bedenken, dass man manche Campingplätze in der Hauptsaison (Anfang Dezember bis ca. Februar) reservieren sollte. Wir mussten an zwei Standorten verschiedene Plätze anfahren und auch wechseln, da diese keinen freien Platz mehr hatten.

Die Kosten für einen Campingplatz in Westaustralien liegen bei ca. 25–45 € pro Nacht mit Strom und Sanitäranlagen. Natürlich könnt ihr euch aber auch kostenfreie Plätze mit den Apps WikiCamps und CamperMate raussuchen. Hier habt ihr dann allerdings weder Toilette, Dusche noch Strom.

Der Camper an sich kostete 2400 € für 11 Tage. Diesen haben wir über Camperdays** gebucht. Mit Tanken ergab dies einen Gesamtbetrag von ca. 2700 €.

Hotels und Auto hätten um die 2900 € gekostet (ca. 200 € pro Nacht im Hotel, 400 € für das Auto plus ca. 300 € Tanken). Trotz fast gleichem Preis fiel unsere Wahl auf den Camper, da es einfach ein ganz anderes Reisegefühl ist und ich mir eine Reise entlang der Westküste in Australien immer genau so vorgestellt habe. Auf den langen Strecken könnt ihr jederzeit anhalten und euch einfach etwas aus dem Kühlschrank zubereiten.

Aber natürlich gibt es für alles seine Vor- und Nachteile.

Campingplätze: Australien Westküste

Dies waren unsere Campingplätze: Perth Central Caravan Park, RAC Esperance Holiday Park, Bathers Paradise Caravan Park, Cheynes Beach Caravan Park (viele Kängurus), Molloy Hideaway Holiday Park (Kängurus zum Füttern) und Peppermint Grove Beach Holiday Park.

Unsere Route: Australien Westküste

1. Station Wave Rock

Gestartet und geendet sind wir in Perth, wo wir das Wohnmobil abgeholt haben. Zunächst habe ich noch ein paar Tage vor unserem Campertrip in Perth verbracht und unter anderem Rottnest Island besucht. Wenn ihr mehr dazu erfahren möchtet, findet ihr dazu einen separaten Blogartikel.

Die Route führte uns dann durchs Landesinnere zum ersten Stopp – dem Wave Rock – etwa vier Stunden von Perth entfernt. Mitten im Nirgendwo, nahe der kleinen Ortschaft Hyden, ragt plötzlich diese riesige Felswelle aus der Landschaft. Der rund 15 Meter hohe und 110 Meter lange Granitfelsen sieht tatsächlich aus wie eine gefrorene Ozeanwelle – einfach beeindruckend, wenn man direkt davor steht.

Entstanden ist diese besondere Form über Millionen Jahre durch Erosion und Verwitterung. Neben seiner außergewöhnlichen Optik hat der Ort auch eine spirituelle Bedeutung für die indigenen Nyungar. Für uns war der Stopp am Wave Rock definitiv etwas Besonderes und ein erstes Highlight unserer Australien Westküsten Reise.

Hier könnte man wunderbar mit dem Camper übernachten, denn der Wave Rock Caravan Park liegt direkt am Wave Rock. Es gibt Toiletten, Duschen, BBQ-Bereiche, einen Pool und einen kleinen Shop. Alternativ gibt es noch „The Camp – Wave Rock Short Stay“, eine ruhigere Option etwas außerhalb.

Als Hotels gibt es hier ebenso Alternativen: Das Wave Rock Hotel und das Wave Rock Resort.

Wir haben uns allerdings entschieden, noch weiter Richtung Küste zu fahren, da unsere Zeit begrenzt war.

Unser Ziel für die Nacht war Ravensthorpe (ca. 550 km von Perth entfernt), wo wir auf einem kostenlosen Parkplatz mit öffentlichen Toiletten standen

2. Station Esperance

Am nächsten Morgen ging es für uns weiter zur Küste nach Esperance (ca. 190 km von Ravensthorpe entfernt). Hier machten wir uns zunächst auf die Suche nach einem Campingplatz. Eine Nacht verbrachten wir im RAC Esperance Holiday Park, mussten dann aber für zwei weitere Nächte zum Bathers Paradise wechseln.

Der erste Platz war größer, moderner und hatte sogar einen Pool. Der zweite war deutlich kleiner und einfacher, dafür aber ruhiger – für uns völlig ausreichend.

Falls ihr nach Hotels sucht, habe ich ein paar rausgesucht, jedoch ist die Hotelauswahl sehr begrenzt und teilweise nicht ganz so schön.

  1. Vorschlag: The Esperance Accommodation **
  2. Vorschlag: Esperance Seaside Cottage**
  3. Vorschlag: Hospitality Esperance SureStay Collection by Best Western**

In Esperance findet ihr meiner Meinung nach einige der schönsten Strände der Welt – ein absolutes Highlight entlang der Australien Westküste. Welche Spots ihr dort besuchen solltet, findet ihr in einem separaten Blogartikel.

3. Station Cheynes Beach

Unsere nächste Station war der Cheynes Beach Caravan Park, etwas abgelegen direkt am Strand. Das Besondere hier: unglaublich viele Kängurus. Zwar etwas scheu, aber sie kommen teilweise bis direkt an den Camper – ein richtig cooles Erlebnis!

Von dort aus besuchten wir das Two Peoples Bay Reserve. Der Eintritt kostet 13 AUD pro Auto, parken kann man direkt am Strand. Besonders schön ist die Bucht mit dem markanten Felsen in der Mitte – perfekt für Fotos oder Drohnenaufnahmen. Am Ende des Strandes erreicht man durch leichtes Klettern den Little Beach, der etwas abgelegener ist.

Von dort haben wir dann noch den Castle Rock besucht – ein beliebter Aussichtspunkt im Südwesten der australischen Westküste. Der Felsen ragt aus der Landschaft heraus und bietet oben angekommen einen richtig schönen Blick über die Umgebung.

Die Wanderung dorthin ist gut machbar und eignet sich perfekt als Halbtagesausflug. Vom Parkplatz aus dauert es etwa 30–40 Minuten bis zum Fuß des Felsens. Der Weg ist abwechslungsreich und gut zu laufen, auch wenn es zum Ende hin etwas steiler wird. Das letzte Stück erfordert ein wenig Klettern und Schwindelfreiheit – wird aber mit einer tollen Aussicht belohnt.

Nach der Wanderung ging es weiter nach Albany zum Essen. Empfehlen kann ich euch Albany Fish & Chips, Bred Co Sourdough Bakery und Dylans on the Terrace. Anschließend fuhren wir noch zum Misery Beach – neben Esperance definitiv einer der schönsten Strände unserer Route entlang der Westküste Autraliens. Diesen solltet ihr auf keinen Fall verpassen! In der Nähe befinden sich außerdem der Bald Head Walk Trail sowie The Gap (bei uns leider geschlossen). Sofern ihr mit dem Mietwagen und Hotels unterwegs seid, habe ich euch auch hier wieder drei Alternativen rausgesucht.
Option 1: Hilton Garden Inn Albany ** Option 2: Spencer Suites Albany** Option 3: Mandala Ace Albany Hotel**

4. Station: Margaret River

Weiter ging es für uns in die Region rund um Margaret River. Auch hier gibt es so viel zu entdecken, dass ich dazu einen separaten Blogartikel veröffentliche. Klick dich gerne in meinen Blogbeitrag. Hier sind dann auch wieder Hotelempfehlungen vorhanden, die ich zunächst selbst für uns gebucht hatte.

Mit Margaret River endete auch unsere Campingtour. Pünktlich zu Weihnachten kamen wir zurück nach Perth, gaben das Wohnmobil ab und verbrachten dort noch zwei weitere Nächte.

Fazit: Australien Westküste

Festzuhalten ist auf jeden Fall, dass uns die Westküste in Australien unglaublich gut gefallen hat. Diese Seite von Australien ist einfach einzigartig und nicht umsonst zählen einige Strände hier zu den schönsten der Welt.

Auch mit dem Camper entlang der australischen Westküste unterwegs zu sein, war für uns genau die richtige Entscheidung und hat das Erlebnis noch einmal zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Gerne wieder – aber definitiv länger!

Zwar waren wir 11 Tage unterwegs, jedoch haben wir längst nicht alles geschafft, was wir uns vorgenommen hatten. Deshalb hier noch ein paar zusätzliche Spots für euch: Esperance Stonehenge, 11 Mile Beach, The Gap, Valley of the Giants, Margaret River Sculpture Park, Redgate Beach und viele mehr.

Um euch die Planung zu erleichtern, findet ihr in meinem Shop außerdem meine Google Maps Spots für Australien zum einfachen Download. Und im Übrigen sind meine Bilder alle mit meinem eigenen Preset bearbeitet, welches ihr auch im Shop erhaltet. 

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