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Die schönsten Spots in Esperance Australien: Strände, Dünen & Naturhighlights

Inhaltsverzeichnis

Wenn ihr die Westküste Australiens erkundet, darf ein Stop in Esperance Australien auf keinen Fall fehlen. Die Region ist berühmt für ihre weißen Sandstrände, türkisfarbenen Buchten und beeindruckenden Granitfelsen. Ich zeige euch die schönsten Spots, die ihr unbedingt besuchen solltet – inklusive Insider-Tipps für Camper, Wanderer und Strandliebhaber.

Blue Haven Beach – Ein verstecktes Paradies in Esperance Australien

Nur wenige Minuten von der Stadt entfernt befindet sich dieser schöne Strand. Fahrt hierfür den Esperance Great Ocean Drive, der immer wieder atemberaubende Ausblicke bietet! Am Blue Haven Beach angekommen, staunten wir nicht schlecht: türkisblaues Wasser, weißer Sand und kaum Menschen weit und breit. Die Granitfelsen rahmen die kleine Bucht perfekt ein und machen sie unglaublich fotogen. Wir sind ein Stück am Wasser entlanggelaufen, haben die Füße im Sand vergraben und einfach nur die Ruhe genossen. Oberhalb des Strandes gibt es nur begrenzte Parkmöglichkeiten.

Twilight Beach – Der Strand mit den schönsten Blautönen in Esperance Australien

Weiter auf dem Ocean Drive findet ihr einen meiner liebsten Strände an der gesamten Westküste Australiens, den Twilight Beach. Hier habt ihr zum einen einen fantastischen Stellplatz für euren Camper (wenn ihr Glück habt direkt vor einer kleinen Terrasse, auf der ihr eure Stühle aufstellen und den einzigartigen Blick auf den Strand genießen könnt) und zum anderen zeigt das Wasser eine der schönsten blauen Farbverläufe. Besonders cool ist der Fels im Wasser vor dem Strand, der zum Hineinspringen ins Wasser einlädt. Wer gerne surfen möchte, ist hier ebenfalls richtig – es gibt auch viele Surfschulen.
Den 11 Mile Beach oder 13 Mile Beach könntet ihr auf dieser Route ebenfalls besuchen, wir haben es jedoch leider nicht mehr geschafft.

Wylie Bay Beach & Sand Dunes – Abenteuer für Naturfreunde

Ein weiterer einzigartiger Spot ist der Wylie Bay Beach und die Wylie Bay Sand Dunes. Beides erreicht ihr vom gleichen Parkplatz. Der Strand ist durch Felsen in zwei Abschnitte unterteilt. Mit einem 4×4 wäre beides direkt befahrbar (definitiv auf der Bucketlist fürs nächste Mal). Wenn ihr keinen 4×4 habt, parkt euer Auto und lauft zu den jeweiligen Spots. Der rechte Strandabschnitt ist der schöne Wylie Bay Beach – nur 5 Minuten Fußweg vom Parkplatz. Hier waren super Drohnenaufnahmen möglich. Leider war es im Dezember noch etwas frisch, sodass wir uns nicht zum Sonnen hinlegen konnten.
Auf der linken Seite befindet sich der andere Strandabschnitt, auf dem zu diesem Zeitpunkt ziemlich viele Algen lagen und viele Fahrzeuge entlangfuhren. Wir liefen über den Strand zu den Wylie Sand Dunes, ca. 20 Minuten Fußweg bis zum Fuß der Dünen. Denkt unbedingt an Sonnenschutz, genügend Wasser und startet am besten morgens.
Wir haben die Dünen erklommen, von denen ihr einen fantastischen Blick auf Strand und Wald habt. Es fühlt sich surreal an, auf weißen Dünen mitten im Wald zu stehen – ein echtes Highlight der Tour!
In der Nähe befindet sich auch das Esperance Stonehenge, das wir allerdings nicht mehr besucht haben.

Cape Le Grand Nationalpark – Naturwunder in Esperance Australien

Hauptanziehungspunkt dieser Region ist aber mit Sicherheit der Cape Le Grand Nationalpark welcher mit ganz vielen tollen Spots lockt. 

Die Einfahrt kostet 15 AUD (ungefähr 9-10€) pro Auto und Tag.

Lucky Bay

Kleiner Tipp für Frühbucher: Wenn ihr die Buchungsphase für den Lucky Bay Campground nicht verpasst, sichert euch unbedingt einen Platz. Der Campground liegt direkt am Lucky Bay und mitten im Nationalpark. Das bedeutet, ihr verlasst den Nationalpark nicht und habt die schönste Umgebung um euch herum.

Absoluter Top-Spot unserer Reise ist Lucky Bay! Der Strand ist einfach atemberaubend. Vorwarnung: Die berühmten Kängurus am Strand sieht man hier kaum noch, da der Campingplatz erweitert wurde und viele Tagesbesucher kommen. Wir waren drei Tage hintereinander dort und hatten leider keinen Erfolg.
Autos und Camper fahren hier auf den Strand und genießen den Tag. Laut Schild sollte man nur mit einem 4×4 auf den Strand fahren, aber es gibt auch Wege ohne 4×4 – bleibt dann allerdings im oberen, härteren Sandbereich.
Im Dezember war es windig und kalt – zieht also Pullover für den Strand und die Küstenregion an. Das Wasser an der Westküste ist deutlich kühler als im Inland.
Der Strand selbst ist ein Traum: strahlend weißer Sand, der sogar quietscht, und türkisblaues Wasser – ein perfekter Fotospot.

Frenchman Peak

Eine kleine Wanderung auf den Frenchman Peak dürft ihr euch nicht entgehen lassen. Der Nationalpark ist so angelegt, dass es an jedem Spot eigene Parkplätze gibt. Der Weg zum Peak führt steil den Felsen hinauf, ungeschützt. Festes Schuhwerk, Sonnenschutz und genügend Wasser sind ein Muss. Nach zwei Dritteln erreicht ihr eine kleine Höhle mit wundervollem Blick über die Landschaft bis zum Meer. Danach geht es weiter zur höchsten Stelle des Peaks mit 360° Panorama – einfach unglaublich schön!

Hellfire Bay

Ein weiterer traumhafter Strand im Nationalpark ist Hellfire Bay. Im Gegensatz zu Lucky Bay können hier keine Autos auf den Strand fahren, was ihn deutlich entspannter macht. Auf den Felsen am Rand könnt ihr den Strand aus einer anderen Perspektive genießen. Das Wasser ist kristallklar und blau. Oben am Parkplatz gibt es Toiletten und Grillmöglichkeiten.

Wharton Bay

Abschließend wollten wir noch zur Wharton Bay. Allerdings beginnt die letzten 30 Minuten eine Schotterpiste, die wir nicht mehr gefahren sind. Die Teerstraße endet hier. Ob der Weg inzwischen ausgebaut wurde, weiß ich leider nicht. Laut Bildern lohnt sich der Strand aber definitiv – hier werden Surfer und Delfine häufig gefilmt.

 

Fazit zu Esperance Australien

Wie ihr seht, ist Esperance Australien voller atemberaubender Orte und sollte unbedingt auf eurer Route durch die Westküste Australiens stehen! Strände, Dünen, Granitfelsen, Nationalparks – die Region bietet alles für Camper, Wanderer, Fotografen und Naturliebhaber. Egal ob Kurztrip oder längere Reise: Esperance ist ein absolutes Highlight.

Hinweis: Der Pink Lake existiert nicht mehr – nach einem Unwetter hat der See seine Farbe verloren.

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