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Meine top Erlebnisse und Sehenswürdigkeiten in Nürnberg:

Der perfekte Wochenendtrip

Am letzten Juni Wochenende des Jahres 2024 habe ich endlich mal wieder eine neue deutsche Stadt entdecken dürfen. Ich war in Nürnberg und habe für euch die schönsten Sehenswürdigkeiten in Nürnberg besucht und gebe euch in diesem Artikel einen kleinen Leitfaden für euer Wochenende oder euren 2 Nächte Trip nach Nürnberg. 

Meine TOP Erlebnisse und Sehenswürdigkeiten in Nürnberg:

Allgemeines

Nürnberg liegt im Norden Bayerns und ist von mittelalterlicher Architektur wie den Festungsmauern und den Kirchtürmen der Altstadt geprägt. Hoch über den roten Ziegeldächern der Stadt erhebt sich die Kaiserburg. 

Erstmals wurde Nürnberg 1050 genannt und war 1219 eigenständige Reichsstadt des Heiligen Römischen Reichs. Im zweiten Weltkrieg wurde Nürnberg stark zerstört, jedoch konnten viele wichtige Wahrzeichen wieder originalgetreu aufgebaut werden. Nürnberg ist seither für seine Altstadt weit über die deutsche Grenze bekannt und ebenso der Christkindlesmarkt zu Weihnachten ist weltberühmt. 

Auch zu weiteren Themen ist und war Nürnberg sehr bekannt. 

Während Corona hat die Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg, die für das Tourismusmarketing zuständig ist, eine Webapp entwickelt, in der die Altstadt in sechs verschiedene Quartiere eingeteilt wird. Die Quartiere stellen hier die Gegend, um eine bekannte Sehenswürdigkeit, dar. Aktuell gibt es sechs Quartiere und in der Webapp sind geheime Ecken und Fotospots, die man nicht alle Tage sieht und auch als Einheimischer so noch nicht betrachtet hat, hinterlegt. Neben den Fotospots gibt es auch noch weitere hilfreiche Tipps. 

Zudem finde ich es super cool, dass ihr euch testen könnt, welches der Quartiere euren Interessen am meisten entspricht. Hierfür wurde ein Test entwickelt, den ihr hier findet.  

Nun kommen wir aber zu den Sehenswürdigkeiten in Nürnberg und eurem Wegbegleiter für eure zwei Tage in Nürnberg.
Viel Spaß.

Meine TOP Erlebnisse und Sehenswürdigkeiten in Nürnberg:

Tag 1

Den ersten vollen Tag beginnt ihr mit eurem Frühstück. Danach geht es für einen weiteren Kaffee in die Bergbrand Kaffeerösterei, bevor ihr euch weiter in die Weissgerbergasse begebt, um die schönen bunten Fachwerkhäuser zu bewundern. Die Weissgerbergasse zählt zu den schönsten Straßen in Nürnberg, wenn es nicht gar die Schönste ist. „Der kleinen Eismanufaktur“ solltet ihr auch noch einen Besuch abstatten.

Und schon befindet ihr euch auch im ersten Quartier, dem Quartier Weinmarkt. Wenn ihr der Weissgerbergasse hoch folgt und dann scharf nach links abbiegt, kommt ihr in die zum Weinmarkt/der Irrerstraße, in der ihr abends an sommerlichen Abenden draußen sitzen könnt mit einem schönen Glas Wein. Die Cocktailbar „Die Blume von Hawaii“ solltet ihr auf jeden Fall nicht verpassen und auch mal reinschauen. 

Nun geht es weiter hoch zur Kaiserburg, ins Quartier Burgviertel. 

Zuerst könnt ihr die Burg besuchen. Die Burg öffnet um 9 Uhr morgens und ist bis 18 Uhr geöffnet. Die Außenanlage könnt ihr kostenfrei ohne Ticket erkunden. Von hier habt ihr einen ganz tollen Blick über die Nürnberger Altstadt und könnt den Tag im Burggarten geniessen. Wer das Museum sehen und den Turm für eine noch bessere Aussicht besteigen möchte, benötigt ein Ticket, welches 9€ kostet. 

Die Aussicht vom Turm fand ich auf jeden Fall nochmal besonders schön und auch das Museum war sehr interessant. Hier sind viele alte Waffen und Ausrüstungen ausgestellt. 

Wenn ihr übrigens die NürnbergCard kauft habt ihr hier z.B. freien Eintritt. Mehr Infos zur NürnbergCard findet ihr auf der Seite der Congress- und Tourismus-Zentrale in Nürnberg.

Unweit der Burg findet ihr dann noch das Albrecht-Dürer-Haus, das ehemalige Wohnhaus des Renaissance-Künstlers, in dem sich nun ein Museum befindet. Aktuell wird die Ausstellung „Dürer under your skin“ gezeigt. Zu sehen sind Dürers Motive als Tattoo Art.

Auch hier habt ihr freien Eintritt mit der Nürnberg Card.

Zu Mittag essen könnt ihr dann in der Hausbrauerei Altstadthof. In diesem Restaurant befindet sich noch eine Brauerei, von der ihr aus erster Hand euer Bier probieren könnt. Je nach Jahreszeit gibt es Specials und auch das Rotbier solltet ihr einmal probieren. Zu Essen gibt es zünftige Mahlzeiten wie die Nürnberger Würste und Brotzeit. 

Auf dem Weg runter von der Kaiserburg Richtung Hauptmarkt, dem Zentrum Nürnbergs, kommt ihr an weiteren Sehenswürdigkeiten wie dem alten Rathaus und dem Hauptmarkt und der Frauenkirche vorbei. 

Macht dann einen kurzen Stopp bei „Lebkuchen Schmidt“ und nehmt euch eine der etlichen Lebkuchenvariationen mit nach Hause (für mich gab es gebrannte Mandel :)).

Danach geht es für euch zur Lorenzkirche, wo ihr um 14 Uhr (oder 15:30 Uhr) an einem Turmaufstieg für 8€ p.P. teilnehmen könnt. Von oben habt ihr nochmal den gegenteiligen Blick auf die Stadt, wie der, den ihr morgens von der Burg aus hattet. Denn hier könnt ihr das Bild der Altstadt mit seiner Kaiserburg betrachten. Für mich war es auf jeden Fall der Favorit. Auch die alten Glocken im Kirchturm zu bewundern fand ich sehr interessant. Die Führung dauert etwa 1 Stunde. 

Nehmt euch ein Eis von „Lo3“, direkt um die Ecke mit oder eine Brezel vom „Brezen Kolb Stand“.

Lauft dann über den Trödelmarkt, an dem ihr auch noch einen kurzen Stopp für ein schönes Foto am Fluss machen könnt, weiter zum Quartier Jakobsmarkt. 

Hier findet ihr die beiden großen Shoppingstraßen Nürnbergs, auf denen ihr bummeln könnt. Im Quartier Jakobsmarkt findet ihr außerdem einen super außergewöhnlichen Brunnen. Dieser trägt den Titel „Ehekarussell“ und stellt die Ehe nach dem Gedicht von Hans Sachs dar. Hier geht es um die Heirat, Kinder und auch Streitigkeiten. Jedenfalls solltet ihr euch den Brunnen einmal genauer anschauen. 

Nebendran ist direkt das traditionelle Kaufhaus Wöhrl, welches kürzlich saniert wurde und der „Weiße Turm“. 

Zum Essen geht es dann am Abend in „Die Wirtschaft“. Lasst den Abend hier, an der Brasserie Nitz oder am Weinmarkt ausklingen. 

Meine TOP Erlebnisse und Sehenswürdigkeiten in Nürnberg:

Tag 2

Startet wieder ganz gemütlich mit eurem Frühstück. Danach geht es für euch zum Handwerkerhof, dem ehemaligen Waffenhof der Reichsstadt und auch zum nächsten Quartier. 

Den Handwerkerhof empfand ich als kleine abschottete Stelle der Stadt, wo das Leben noch etwas langsamer läuft und ich habe es sehr genossen hier meine Zeit zu verbringen. Ihr könnt hier auch Handwerkskunst kaufen oder einen Kaffee und Kuchen beim „Cafe in der 12“ geniessen. 

Am Mittag könnt ihr noch bei Fränk´ness einkehren, dem Restaurant von Alexander Herrmann. 

Zum Abschluss genießt die letzten Stunden am Lieblingsstrand Nürnberg. Dieser liegt an der Pegnitz auf der Insel Schütt und ist die Sommeroase. Hier könnt ihr eure Füße in den Pool halten, bei einem kühlen Getränk. Nach ein wenig Entspannung könnt ihr ganz bequem die Heimreise antreten.

Weitere Tipps für deinen Städtetrip nach Nürnberg

Geschlafen haben wir im Karl August – a neighboorhood hotel. Gelegen ist das Hotel im Augustinerhof (ebenfalls einem Quartier) und ist vom Stil her modern minimalistisch elegant. Das Frühstück bekommt ihr in der Brasserie Nitz mit Blick auf die Pegnitz. 

Das Hotel verfügt ebenfalls über einen Pool und eine Sauna. 

Weitere Spots und Sehenswürdigkeiten in Nürnberg für euch:

Ihr habt noch mehr Zeit, dann kommen hier ein paar weitere tolle Spots für euren Nürnbergtrip: 

  • Deutsches Museum Nürnberg
  • Maxbrücke
  • Stadtmuseum
  • Neues Museum,
  • Schnepperschütz
  • Wöhrder See
  • Hesperidengärten

Weitere Café- & Restaurant Empfehlungen in Nürnberg für euch:

  • Tafelzier
  • Odilia
  • Cafe Wanderer & Bieramt
  • Date House Cafe
  • KoKoNo
  • Cafe Bar Brasserie Sebald

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